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Kontakt

Kottsieper - Der Geflügelhof
Obergarschagen 9a
D-42899 Remscheid
Telefon: +49 (0)2191 690490
Fax: +49 (0)2191 690496
E-Mail: info@kottsieper.de

Landwirtschaft auf den "Golanhöhen" von Nordrhein-Westfalen

Der Geflügelhof Kottsieper ist bekannt für seine hochwertigen Eier aus Freiland-, Boden- und Kleingruppenhaltung. Weniger bekannt ist dagegen, dass wir auch Landwirtschaft betreiben.

Die rund 80 Hektar Ackerland liegen zwischen 330 und 365 Meter über dem Meeresspiegel, wo im Jahresdurchschnitt um die 1350mm Niederschlag pro Quadratmeter fallen. Man könnte sie auch als die „Golanhöhen von Nordrhein-Westfalen“ bezeichnen. Hier bauen wir Raps, Weizen und Gerste an.

Claas Arion beim Getreideüberladen

Als Besonderheit befinden sich fast alle bewirtschafteten Flächen im Wasser- und Landschaftsschutzgebiet, wo sehr strenge Auflagen hinsichtlich der Düngung bestehen. So müssen wir besonders darauf achten, dass keine Pflanzenschutzrückstände in den Boden gelangen und dass überwiegend biologischer Dünger verwendet wird. Diese Düngung hat allerdings eine langsamere Wirkung. Aber Schnelligkeit ist hier nicht wichtig, sondern die Natürlichkeit.

Landwirtschaft im Einklang mit der Natur

Weil die Landwirtschaft im Trinkwasserschutzgebiet betrieben wird, kooperiert der Geflügelhof Kottsieper mit den Wassergewinnern, den Wuppertaler Stadtwerken (WSW).

Hierfür wurde vor einigen Jahren eine Kooperationsgemeinschaft gegründet, die sich mehrmals im Jahr zusammen mit dem Berater Martin Siekerkotte trifft. Dabei geht es in erster Linie um die Feststellung von Düngungsmöglichkeiten, damit das Wasser weiter in bester Qualität gewonnen werden kann und gleichzeitig der Geflügelhof noch positive Deckungsbeträge bei seiner Bewirtschaftung schreibt.

Robin Kottsieper bei der Getreidefeutigkeitskontrolle

Martin Siekerkotte berät dabei nicht nur in allen Fragen um die Bewirtschaftung selbst, sondern vermittelt auch unter den landwirtschaftlichen Betrieben. Gerade bei einem Überschuss von organischem Dünger, wie es oft im Frühjahr der Fall ist, kann dieser so an andere Betriebe weitergegeben werden, die nur mit Kunstdünger düngen. Das ist letztendlich für alle sehr hilfreich. Die einen haben zu viel, was andere gut gebrauchen können.

Eigenbedarf geht vor

Den angebauten Weizen und die Gerste gibt der Geflügelhof Kottsieper übrigens der Futtermühle, die das eigenproduzierte Getreide mit dem Futter für die hofeigenen Hühner mischt.

Claas Arion beim Säen

Natürlich dürfen in einem hochwertigen Hühnerfutter auch Mais und Bohnen nicht fehlen, die für eine ausgewogene Ernährung einer guten Legehenne erforderlich sind und ihren Nährstoffbedarf decken. Der geerntete Raps wird zur Ölmühle gebracht, wo er zu Rapsöl und Salatöl verarbeitet wird.